Über mich...


Hallo,

na dann möchte ich mal über mein Unternehmen ein paar Zeilen schreiben.

Ich werde ja oft gefragt wie ich zur Fotografie gekommen bin. Also will ich den Werdegang mit euch teilen. Anfangs war es ein einfaches Hobby, dass ich mir irgendwie von meiner Mutter abgeschaut habe. Sie hatte damals eine Spiegelreflexkamera, an die durfte ich aber nicht ran. Da musste man noch Filme einlegen und es wäre einfach zu teuer geworden sie mir zu überlassen.

Immerhin hatte ich eine kleine Kamera, da kamen auch Filme rein und ich hab damit eigentlich hauptsächlich meine Freunde fotografiert. Also bis dahin nichts ungewöhnliches. Da muss ich so 14 gewesen sein.

Als ich dann meine 10. Klasse abgeschlossen habe, hat mir meine Mutter die erste Digitalkamera geschenkt. Oh ich war so stolz und hatte sie überall dabei. Ich habe heute noch ordnerweise Bilder von Freunden und Partys, unglaublich.

In der 10. Klasse habe ich mich auch für eine Ausbildung als Fotografin beworben und später nach meiner Verkäufer Ausbildung auch noch mal. Aber irgendwie war da kein reinkommen.

Als ich dann mit 21 ausgezogen bin hat es nicht lange gedauert und ich habe mir meine erste Spiegelreflex Kamera gekauft. Bei der Wahl der Marke hab ich nicht groß drüber nachgedacht. Canon und Nikon haben ja alle, also nehme ich eine Sony, es war dann eine Sony Alpha 200. Hey, die hat damals 500 Euro gekostet und ich dachte “cool, jetzt kann ich los legen”. Mit was eigentlich, ich hab Bienchen und Blümchen damit fotografiert und seit dem war ich immer mit für die Weihnachtsfotos zuständig.

Als ich bei der Telekom angefangen habe wollte ich dann langsam mehr und ich kaufte mir die Sony Alpha 65. Kurz darauf sogar noch 2 Wechselobjektive. Hach war ich stolz. Zu der Zeit habe ich beim HSG Schlaubetal Bilder vom Handball Spiel gemacht. Wenn ich die heute sehe schäme ich mich eigentlich für die schlechte Qualität aber so habe ich gelernt Fotoaufträge abzuwickeln. Damals natürlich alles ohne Bezahlung. Das muss so 2012 gewesen sein.  

Im Juni 2013 haben sich 2 gute Freunde von mir das Ja-Wort gegeben. Ich durfte die Bilder machen. Große Hochzeitserfahrungen hatte ich nicht. Ich selber war vorher nur auf 2 Hochzeiten, bei der einen habe ich Abends Bilder geschossen und die 2. Hochzeit war meine eigene.

Bei der Hochzeit von Feli und Andre habe ich viel gelernt. Vor allem wie wichtig es ist, sich durchzusetzten. In diesem Jahr folgten noch 3 Hochzeiten: ein Arbeitskollege, meine Tante und
eine Cousine meiner besten Freundin.

2013 sind wir in eine 3-Raum Wohnung gezogen, dort hatte ich dann mein erstes kleines Home-Studio und meine ersten Shootings vor der Leinwand. Neben den Hochzeiten kam dann durch Freunde und Bekannte auch die ersten Schwangerschafts- und Babyshootings dazu.

2016 gab es eine neue Kamera, die Sony Alpha 77II und 2017 dann meine erste Vollformat Kamera, die Sony Alpha 7II. 2019 kamen dann noch die Sony A7III und ein 100mm 2.8 Objektiv zu mir.   


Also die Jahre vergingen und meinen Durchbruch hatte ich dann 2015 als meine Freundin Maria geheiratet hat. Die Bilder sind so gut bei euch angekommen, da ging alles ganz schnell. Die Likes wurden mehr und die Anfragen für Hochzeiten auch. Ich bin so dankbar dafür, dass ich mich ausprobieren konnte und so langsam wusste ich wie Hochzeiten ablaufen.

Im Juni 2016 habe ich mein Gewerbe angemeldet und im November 2016 habe ich dann mein Studio am Holzmarkt eröffnet. Mittlerweile habe ich mich vergrößert und ein neues Studio. Dieses befindet sich direkt neben unserer Wohnung und ich bin mega happy damit.

Und das alles, weil Ihr da seid. Viele meiner neuen Kunden kommen durch Empfehlungen. Ich bin sehr stolz, dass ich mit meiner Arbeit, Werte für euch schaffe, die ihr später noch euren Enkeln zeigen könnt.

Oft werde ich gefragt, ob ich nicht schon von der Fotografie leben könnte. Klare Antwort: Nein. Ich bin und bleibe bei der Telekom angestellt. Ich mag die Sicherheit jeden Monat pünktlich mein Geld zu
bekommen und nicht abhängig zu sein von meinem “Hobby”. Wie ich das alles unter einen Hut bekomme? Ich liebe was ich tue! Das ist schon alles.

Liebe Grüße

Sandra